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Wir mischen uns ein!
Bundensarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V.

Aktuelle Mitteilungen

Neues 14.11.2017

BAG Wohnungslosenhilfe: 860.000 Menschen in 2016 ohne Wohnung

Prognose: 1,2 Millionen Wohnungslose bis 2018

Berlin, 14.11.2017. Die BAG Wohnungslosenhilfe (BAG W) hat heute ihre aktuelle Schätzung zur Zahl der wohnungslosen Menschen in Deutschland vorgelegt: In  2016 waren demnach ca. 860.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung - seit 2014 ist dies ein Anstieg um ca. 150 %.

Die BAG W prognostiziert von 2017 bis 2018 einen weiteren Zuwachs um ca. 350.000 auf dann ca. 1,2 Millionen wohnungslose Menschen. Das wäre eine weitere Steigerung um ca. 40%.

Seit dem Jahr 2016 schließt die BAG W in ihre Schätzung die Zahl der wohnungslosen anerkannten Flüchtlinge ein.

Neues 13.11.2017

Stellenausschreibung: Referent/in Fach-und Sozialpolitik

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) sucht eine/n

Referent/in Fach-und Sozialpolitik

und stellvertretende Geschäftsführung

(39 Stunden, Entgeltgruppe 13 TvÖD-Bund)

Bewerbungsfrist: 24. November 2017

Die Stelle ist zum 01. April 2018 in der Geschäftsstelle der BAG W in Berlin zu besetzen.

Wir bieten eine interessante Stelle, in der Ihre profunden Kenntnisse der Hilfen im Wohnungsnotfall, Ihre Kenntnisse und Erfahrungen als Onlineredakteur/in sowie Ihre kooperative und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung gefragt sind.

Ein Schwerpunkt Ihrer Tätigkeit liegt in der Koordination und Weiterentwicklung wichtiger Handlungsfelder der Hilfen im Wohnungsnotfall. Schwerpunktthemen sind dabei die gesundheitliche Versorgung wohnungsloser Menschen sowie die Wohnungsnotfallsituation von Frauen.

Als Onlineredakteur/in betreuen Sie in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung und dem Fachteam den Webauftritt und die Social Media Kanäle der BAG W.

In Abwesenheit der Geschäftsführung werden deren Aufgaben von der stellvertretenden Geschäftsführung wahrgenommen.

Erwartet wird konzeptionelles und eigenverantwortliches Arbeiten in Kooperation mit der Geschäftsführung und dem Fach- und Verwaltungsteam der Geschäftsstelle der BAG W im Rahmen der von den Vereinsgremien gefassten Beschlüsse und festgelegten Themenschwerpunkte.

Neues 26.10.2017

Forderungen der BAG W für die laufenden Koalitionsverhandlungen

Die Zahl der wohnungslosen Menschen in Deutschland steigt seit 2008 dramatisch an und wird in der kommenden Legislaturperiode voraussichtlich weiter ansteigen.  Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) fokussiert auf drei wesentliche Forderungen, die Eingang in einen Koalitionsvertrag von CDU/CSU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen finden sollten:

  1. Einführung einer Wohnungsnotfallstatistik
  2. Wohnungsverluste verhindern! – Anpassung rechtlicher Regelungen im SGB II an die erhöhte Notwendigkeit zur Prävention
  3. Wohnungslose mit Wohnungen versorgen - gezielte Förderprogramme zur Verbesserung des Zugangs wohnungsloser Menschen zum Wohnungsmarkt

Neues 28.09.2017

Umstellung „Wo+Wie“ auf Onlineportal ab 1. Januar 2018

Wo + Wie goes digital

Das analoge Zeitalter geht für das „WO + Wie-Verzeichnis der sozialen Dienste und Einrichtungen für wohnungslose Personen in der Bundesrepublik Deutschland“ zum Endes Jahres 2017 zu Ende: Wo + Wie goes digital.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das bisherige Verzeichnis in Buchform wird in ein Onlineportal umgewandelt.
  • Die Umstellung erfolgt spätestens zum 31.12.2017.
  • Neben dem Onlineportal wird es kein Verzeichnis in Buchform mehr geben.
  • Die Umstellung erfolgt für AbonnentInnen des Wo+Wie kostenneutral.
  • Bei gleichem Preis für soziale Dienste und Einrichtungen wird es deutlich mehr Gegenleistung geben:
    • Erweiterte Suchfunktionen
    • EDV-gestützte Dienste für Neuaufnahmen und Änderungen
  • Innovation: Erweiterung um ein kostenloses Portal für hilfesuchende Betroffene und Bürger

Presse 22.08.2017

Bundestagswahl 2017: Die Zeit drängt für wohnungslose Menschen

Eintrag in das Wählerverzeichnis muss bis zum 01. September beantragt werden

Berlin, 22.08.2017. Damit wohnungslose Menschen ohne festen Wohnsitz ihr Wahlrecht wahrnehmen können, müssen sie bis zum 1. September ihren Antrag auf Eintragung in ein Wählerverzeichnis stellen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W), der Dachverband der Dienste und Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe in Deutschland, weist auf die in wenigen Tagen ablaufende Frist hin.